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Ganzheitliche Unternehmenssysteme – Handlungsrahmen für Best Practice

REFA


Rund 40 Zuhörer beim Vortrag von Prof. Jungkind

Führungskräfte informierten sich beim REFA-After-Work-Event in Kassel

In den vergangenen 20 Jahren sind Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) zum bevorzugten Handlungsrahmen für Prozessoptimierungen in der Industrie geworden. Waren es zunächst vorwiegend Großunternehmen – vor allem Automobilkonzerne –, die GPS entwickelt und etabliert haben, so rückt das Interesse daran zunehmend auch in den Fokus von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Am 27. Februar 2018 wurden in Kassel von Prof. Dr. Wilfried Jungkind, Fachgebiet Industrial Engineering an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der aktuelle Stand bei GPS und deren Weiterentwicklung zum Ganzheitlichen Unternehmenssystem (GUS) erläutert.

Zum kostenfreien After-Work-Event eingeladen hatten der REFA-Bundesverband und der REFA-Landesverband Hessen. Mit großem Interesse verfolgten rund 40 Fach- und Führungskräfte der Industrie den Ausführungen des Referenten. Prof. Jungkind betonte, dass Führungskräfte und Mitarbeiter aktiv in die anstehenden Veränderungsprozesse in Richtung nachhaltiger Optimierungen einbezogen werden müssen.

Als eine an den Anforderungen der Praxis orientierte Vorgehensweise sei dazu der REFA-Standard „Ganzheitliches Unternehmenssystem“ entwickelt worden. Dessen betriebliche Implementierung müsse von einem modernen Industrial Engineering begleitet werden sollte. Aus diesem Grund biete REFA im Rahmen der neu entwickelten Ausbildung zum REFA-Industrial-Engineer das Seminar ,,Gestaltung von ganzheitlichen Unternehmenssystemen“ als wichtigen Baustein an. Anhand eines Praxisbeispiels zeigte der Referent, in welchen logisch aufeinander folgenden Schritten ein Ganzheitliches Unternehmenssystem umgesetzt werden kann.

Networking beim After-Work-Event in Kassel

Networking beim After-Work-Event: Nach dem Vortrag von Prof. Jungkind
gab es reichlich Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch.

Der Vortrag von Prof. Jungkind generierte bei den Zuhörern Anregungen und Gesprächsbedarf. Aus diesem Grund schließt REFA seine After-Work-Events stets mit einer Networking-Runde ab, bei der sich Referent, Teilnehmer und Veranstalter bei Aperitif und Imbiss ausgiebig austauschen können – so auch an diesen Abend in Kassel.

Aufgrund der großen Resonanz zu diesem Thema wurde vom Veranstalter spontan ein weiteres After-Work-Event angekündigt: am 20. März 2018 in Dortmund. Um zeitnahe Anmeldung zu dieser kostenfreien Veranstaltung wird gebeten.

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