Print

Landes-Lehrkräfte-Konferenz Baden-Württemberg 2017

REFA Baden-Württemberg


40 Lehrkräfte im stilvollen Ambiente des Audi Forums in Neckarsulm

Die Landes-Lehrkräfte-Konferenz 2017 fand am 21. Oktober im stilvollen Ambiente des Audi Forums in Neckarsulm statt. Rund 40 Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, sich weiterzuqualifizieren und zu vernetzen.

Wilhelm Lumpp, Vorstandsvorsitzender und Bildungsbeauftragter des REFA Baden-Württemberg e.V., begrüßte die Teilnehmer und gab einen Überblick über die aktuelle Situation und laufende Aktivitäten im Landes- und im Bundesverband.

Anschließend informierte Oliver Rojahn, Bildungsbeauftragte der Region Nord, zur Arbeit der Bildungsbeauftragten, zu Anforderungen an die Lehrkräfte und Pflege der Lehrkräftedaten sowie zum Punktesystem zur Verlängerung der A-Lizenz der Grundausbildung 2.0.

Wie die Rückmeldungen zeigten war der nachfolgende Bericht eines Absolventen der REFA-Grundausbildung 2.0 von besonderem Interesse für die Teilnehmer. Neben dem Erfahrungsbericht aus dem Seminarbesuch enthielten seine Hinweise zu Verbesserungsmöglichkeiten wertvolle Anregungen.

Im nächsten Beitrag erläuterte Dr. Patricia Stock, Leiterin des REFA-Institut e.V., die Neuausrichtung des REFA-Curriculums im Hinblick auf eine stärkere Zielgruppenorientierung bei den Ausbildungen, die nach der REFA-Grundausbildung angestrebt werden können. So soll sich die Ausbildung zum REFA-Industrial-Engineer stärker als bisher am Erwerb strategischer Kompetenzen orientieren, während die REFA-Technikerausbildung sich besonders der Herausbildung von operativen Kompetenzen widmen soll. Weitere Projekte des REFA-Instituts befassen sich u.a. auch mit dem Einstieg in das digitale Lernen.

Nach der Mittagspause stellte Kim Bogus, wissenschaftlicher Mitarbeiter des REFA-Instituts, das REFA-Konzept zu Industrie 4.0 vor. Er betonte, dass stabile Produktionssysteme mit klar definierten Prozessen und Daten wichtig bei der Einführung von Veränderungen im Sinne von Industrie 4.0 sind. REFA-Methoden seien dabei unverzichtbar. Geplant seien Seminare zur Sensibilisierung und Standortbestimmung für Kunden sowie „I 4.0“-Schulungen für REFA-Lehrkräfte und Kunden.

Abschließend wurden auch in diesem Jahr wieder Praxisübungen durchgeführt. Mit einer Methodik in Anlehnung an World-Café und BarCamp bearbeiteten die Lehrkräfte drei aktuelle Fragestellungen rund um die Grundausbildung 2.0.

Wilhelm Lumpp dankte den Akteuren und den Lehrkräften. Er rief dazu auf, sich weiterhin für REFA zu engagieren, und verabschiedete die Teilnehmenden nach einem gelungenen Veranstaltungstag.

RSS REFA Blog abonnieren