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Mitgliederversammlung des REFA-LV Thüringen 2016

REFA Thüringen


Werkleiter Ulrich Wissing führte die interessierten Gäste durch die Produktionsstätte.

Nach vier Jahren Vorstandsarbeit im REFA-Landesverband Thüringen stand im Dezember 2016 zur Mitgliederversammlung eine Neuwahl an. Mit Peter Kurtz und Erich Röppischer kandidierten wieder die zwei Mitbegründer des Thüringer REFA-Verbandes. Auch Frank Pöschel, 20 Jahre als Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes im Amt, stand für eine erneute Kandidatur bereit, betonte aber im Vorfeld, dass er bei einer Wiederwahl nicht mehr den Vorsitz übernehmen werde. Mit Christian Sladeczek kandidierte ein gestandener REFA-Mann, der wie alle anderen Kandidaten auch als REFA-Lehrer unterwegs ist. Alle vier Kandidaten wurden gewählt. Zur Wahl stand ebenfalls das Amt der Revisoren. Marina Hube und Matthias Grywatsch haben diese Aufgabe für die kommenden vier Jahre inne.

Den Geschäftsbericht hatte zuvor Claudia Röppischer in Vertretung des krankheitsbedingt verhinderten Erich Röppischer vorgetragen. Die Ausbildung von fünf neuen REFA-Lehrern für die Grundausbildung 2.0 hätten sich im Geschäftsergebnis niedergeschlagen, das hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurückliege. Neben den Kosten für die Ausbildung spiele auch die geringere Teilnehmerzahl an den Weiterbildungsmaßnahmen eine Rolle. Waren es im Kerngeschäft des Thüringer Landesverbandes – die REFA-Grundausbildung – 118 Teilnehmer, so lag die Teilnehmerzahl im Vorjahr noch bei 167. Zurück ging auch die Zahl der internen Firmenkurse. Ganz und gar weggebrochen seien die Kurse an der Techniker-Schule in Sonneberg, und es fand auch keine Sommerakademie statt. Im Rahmen einer Fachausbildung ließen sich im Jahr 2016 16 Teilnehmer weiterbilden. Ein Jahr zuvor waren es noch 31.

Ein weiteres Standbein seien die Anpassungsausbildungen an Hoch- und Fachschulen. Vor allem dank der Kooperationspartner und viel ehrenamtlichen Engagements zeige der kleine Landesverband ein solides Wirtschaften, so Claudia Röppischer.

Die Internetseite des REFA-Landesverbandes bekam einen frischeren Auftritt. Sie bietet Gelegenheit, sich auf kurzem Weg über das Seminarprogramm des Landesverbandes zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Zudem wird im REFA Blog über die Aktivitäten des Landesverbandes berichtet.

Der Beauftragte für das Qualitätsmanagement, Dieter Weiß, informierte über die Entwicklungen im Bundesverband. So werde für den Zeitraum 2016/2017 noch nach der alten Norm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Wert werde auf mehr Beachtung des Risikomanagements gelegt. Dabei gehe es nicht nur um die Vermeidung von Risiken, sondern auch um das Ausschöpfen von Chancen und Potenzialen. In diesem Jahr erfolgte wiederum ein Audit. Dem Landesverband werde per Zertifikat eine gute Arbeit beschieden. Der solide Finanzplan wurde einstimmig beschlossen.

Angeregt wurde in der Versammlung, zusätzliche Informationsveranstaltungen anzubieten. Zudem müsse der Vorstand auf eine Verjüngung in diesem Amt hinwirken.

Die Mitgliederversammlung des REFA-Landesverbandes Thüringen fand in diesem Jahr bei Herdoor Türelemente in Neustadt/Orla statt, wo sich das Unternehmen Mitte 1994 auf 20 Hektar Grundfläche ansiedelte. Werkleiter Ulrich Wissing ließ es sich nicht nehmen, die interessierten Gäste durch die Produktionsstätte zu führen (Bild). Gefertigt werden in dem Unternehmen Türen und Zargen. Das Produktionsfeld Sondertüren gehört zu den jüngeren Entwicklungen im Unternehmen, dessen Stammwerk sich in Ahaus befindet. Neben Türen für den Wohnungsbau werden Objekttüren in Übergrößen beispielsweise für Theaterbauten oder Großbauten produziert.

Das Unternehmen setzt auf Mitarbeiter mit REFA-Ausbildung. Der Werkleiter selbst hat vor einigen Jahren eine solche absolviert. Inzwischen fanden auch interne REFA-Weiterbildungen im Werk statt.

– Marina Hube –

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