Print

Wissensmanagement im Wandel

REFA Sachsen


REFA-Sachsen bei Infineon

Unter dem Thema „Wissensmanagement im Wandel“ hatte die Infineon Technologies Dresden GmbH am 3. März 2015 den Arbeitskreis Industrial Engineering zu Gast. REFA-Sachsen veranstaltet zweimal im Jahr ein Symposium, Gastgeber dafür sind abwechselnd die verschiedenen Mitgliedsunternehmen. Die diesmal von Infineon initiierte Veranstaltung fand großes Interesse und war schnell ausgebucht.

Auf dem Weg zu Industrie 4.0

40 Vertreter von sächsischen Unternehmen diskutierten in diesem Rahmen über Erfahrungen und Trends bei der Veränderung des Arbeitsumfeldes auf dem Weg zu Industrie 4.0. Das Interesse daran ist riesig, was auch die Branchenvielfalt der Teilnehmer verdeutlichte: von Vertretern der Automobilindustrie, deren Zulieferer, über Hersteller von Automatisierungslösungen bis hin zum Energieunternehmen. Darüber hinaus lieferten Ingenieurbüros, die durch ihre Beratungsleistungen und Schulungskonzepte in vielen Unternehmen Erfahrungen sammeln können, einen großen Beitrag zur angeregten Diskussion.

Zur Eröffnung präsentierte Jörg Recklies (im Bild), Leiter Produktion bei Infineon Dresden, die führende Rolle des Standortes Dresden im Bereich der Automatisierung. Dabei stellte er heraus, dass die Basis für innovative Produkte natürlich auch eine innovative Fertigung ist. Er gab Einblicke in eine moderne, gut organisierte Fertigung, dazu eine Vision für die weitere Entwicklung – Das schafft Vertrauen bei den Kunden.

Prof. Torsten Merkel, Dozent an der Fakultät Automobil- und Maschinenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau, präsentierte in seinem Vortrag den aktuellen Stand zum Thema „Wissensmanagement“. Er hob speziell die Herausforderungen einer sich stetig entwickelnden Arbeitsumgebung auf die Wissensgenerierung und darauf aufbauende Lernkonzepte hervor. Oder einfacher formuliert fragte er: „Wie können alle einströmenden Daten und Informationen in handlungsbestimmendes Wissen überführt werden?“.

Einsatz der REFA-Methoden bei Infineon

Als Infineon-Vertreter stellte Falk Sittner, Manager für Factory Logistics & Automation bei Infineon Dresden, den Weg der Automatisierung in Dresden vor. „Wie haben sich Arbeitsumfeld und Arbeitsaufgaben seit Einführung der papierlosen Fertigung verändert?“ Hier wurde gezeigt, welche guten Erfahrungen Infineon mit REFA-Methoden zur Ablaufanalyse gemacht hat. Dieses Wissen habe Eingang in IT-Workflows zur Steuerung der Fertigung gefunden. Die damit einhergehende kontinuierliche Weiterentwicklung von Arbeitsorganisation und Qualifizierungskonzepten war ein guter Einstieg in die abschließende Diskussionsrunde.

Jitka Fuchs, Geschäftsführerin REFA Sachsen e.V. und Dr. Andreas Becherer, Geschäftsführer REFA Sachsen GmbH bedankten sich zum Abschluss der Veranstaltung: „REFA Sachsen möchte sich an dieser Stelle bei der Infineon Technologies Dresden GmbH für einen durch und durch gelungen Arbeitskreis IE bedanken. In einem professionellen Umfeld wurden den Teilnehmern dieser Veranstaltung exklusive Einblicke in die hochautomatisierte Fertigung eines der größten Standorte der Infineon Technologies AG gewährt.

Fachvorträge zum Produktionsleiter Jörg Recklies begrüßte 40 IEs zum Symposium bei der Infineon Technologies Dresden GmbH Thema „Wissensmanagement“ der Hochschule Zwickau und der Infineon Technologies Dresden GmbH verdeutlichten die enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft und bildeten die Grundlage für interessante Diskussionen und einen angeregten Meinungsaustausch. Wir freuen uns, die Infineon Technologies Dresden GmbH als REFA-Mitglied und zuverlässiger Partner der sächsischen Wirtschaft an unserer Seite zu wissen und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.“

- Falk Sittner –

RSS REFA Blog abonnieren